Niederschlesische Hochschule Breslau wird die Vertretung von Behinderungen in Spielen untersuchen

02.06.2020

Niederschlesische Hochschule Breslau wird das Projekt „Schwache Avatars. Vertretung von Behinderungen in Spielen für Kinder und Jugendliche in der sprachlichen, visuellen, spielerischen und strukturellen Schicht“ durchführen. Der Zuschuss für die Forschung stammt aus der Aufforderung, die vom Staatlichen Fonds für die Rehabilitation behinderter Personen organisiert wurde.

Die Wissenschaftler haben vor, mehrere Duzend Video- und Brettspiele zu analysieren. Man will den Grad der Klischeehaftigkeit der in den Spielen präsentierten Helden mit Behinderungen bestimmen. Die Forscher werden sich auf visuelle Kontexte der Avatars sowie ihre Auswirkung auf die Handlung, Mechanik und sprachliche Schicht der Spiele konzentrieren.

Die Studie wird auch die Zugänglichkeit der Spiele mit Gestalten mit ausgewählten Formen körperlicher und kognitiver Behinderung für unterschiedliche Empfängergruppen unter Kindern und Jugendlichen bestimmen. Das Projekt wird am 1. Januar 2021 beginnen und mit der wissenschaftlichen Konferenz im Oktober, die mit der Präsentation des zweisprachigen Forschungsberichts verbunden sein wird, enden – teilt die Universität mit.


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