Wissenschaftler der Jagiellonen-Universität in einem Konsortium zur Wiederherstellung von Harmonie und Gleichgewicht in der Bienenzucht

23.10.2023
Marek Maliszewski/REPORTER

Wissenschaftler des Instituts für Umweltwissenschaften an der Jagiellonen-Universität (UJ) Krakau werden gemeinsam mit 17 europäischen Partnern im Rahmen des Projekts Better-B an der Wiederherstellung von Harmonie und Gleichgewicht in der Bienenzucht arbeiten. Das Projekt wurde von der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz mit 6,3 Mio. EUR gefördert.

Das Konsortium Better-B besteht aus 18 Partnern aus 14 Ländern und wird von Professor Dirk de Graaf von der Universität Gent koordiniert.  

Die Partner des Konsortiums sind davon überzeugt, dass den Weg zu Harmonie und Gleichgewicht die so genannten darwinistischen Bienenvölker, d. h. verlassene oder verwilderte Bienenvölker, die in freier Wildbahn überlebt haben oder auf der Grundlage einer Bewertung ihres Zustands ausgewählt wurden, weisen. 

Allerdings fehlen solchen Bienenvölkern in der Regel viele der nützlichen Eigenschaften, die in der modernen Imkerei wichtig sind. Der Ansatz der Wissenschaftler des Projekts Better-B besteht darin, zu versuchen, die Prozesse und Mechanismen zu verstehen, die das Funktionieren widerstandsfähiger darwinistischer Bienenvölker in freier Wildbahn steuern, und diese in moderne Imkereipraktiken zu implementieren, wobei nach Möglichkeit die Vorteile fortschrittlicher Technologien genutzt werden sollen, berichtet die UJ. 


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