Ein internationales Forscherteam untersuchte den Einfluss des Wetters auf die Fortpflanzung von Buchen in Europa

15.03.2024
fot. Marcin Rutkiewicz/REPORTER

Ein internationales Team von Forschern aus Polen, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Neuseeland untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Wetter und der synchronen Fortpflanzung von Buchen in ganz Europa. Das Wissenschaftlerteam wurde von Professor Michał Bogdziewicz von der Fakultät für Biologie an der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań geleitet. Eine Veröffentlichung zu diesem Thema erschien in der Zeitschrift „Nature Plants”.

Die kontinentale Synchronisation der Samenjahre ist eine Folge der Wettersynchronisation. Sie setzt jedoch voraus, dass alle Pflanzen gleichzeitig auf Wetterschwankungen reagieren. Die Forschungen des Teams von Prof. Bogdziewicz haben die Existenz eines astronomischen Anhaltspunkts aufgedeckt, der eine solche präzise Synchronisation ermöglicht — es handelt sich um die maximale relative Tageslänge zur Sommersonnenwende.

Die Wissenschaftler untersuchten die detaillierten Veränderungen in der Reaktion der Buchen auf die Temperatur und fanden heraus, dass die Bäume in ganz Europa plötzlich am 21. Juni, genau nach der Sommersonnenwende, die Temperatur zu „lesen” beginnen, berichtet die Naturwissenschaftliche Universität Poznań.

Mehr: https://amu.edu.pl/nauka/popularyzacja-nauki/artykuly-popularyzacja-nauki/wplyw-pogody-na-reprodukcje-bukow-w-europie 


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