Forscher der Jagiellonen-Universität haben eine Idee für eine neuartige Therapie von Organfibrose

15.03.2024
fot. UJ

Nach Ansicht von Forschern der Jagiellonen-Universität (UJ) Krakau wird es in Zukunft möglich sein, Organfibrose mit den Kräften der Natur zu behandeln. Extrazelluläre Vesikel, also Nanostrukturen, die von den Zellen verschiedener Organismen abgesondert werden, sollen dabei helfen. 

Forscher aus Krakau haben eine wichtige Eigenschaft dieser Strukturen entdeckt, und es wurden Studien durchgeführt, die belegen, dass die Vesikel potenziell für die Therapie genutzt werden können.

Den Krakauer Forschern zufolge könnten extrazelluläre Vesikel von der Pharmabranche als Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien für Organfibrose in Betracht gezogen werden. Dazu müssen jedoch noch eine Reihe von präklinischen Studien durchgeführt werden, die für die Entwicklung und Anwendung eines neuen Medikaments erforderlich sind, berichtet die Universität.

„Aufgrund der hohen Kosten solcher Studien suchen wir nach Unternehmen aus dem Pharma- und Biotechnologiesektor, die daran interessiert sind, diese Technologie zu verbessern und letztendlich auf den Markt zu bringen”, berichtet Dr. Ing. Gabriela Konopka-Cupiał, Direktorin des Technologietransferzentrums am CITTRU UJ.

Mehr: https://www.uj.edu.pl/wiadomosci/-/journal_content/56_INSTANCE_d82lKZvhit4m/10172/155605885  


Medizin und Biotechnologie