Exoskelett soll Patienten bei der Physiotherapie helfen

25.03.2024
fot. Łukasiewicz-PIAP

Piotr Falkowski vom Łukasiewicz – Industrielles Institut für Automatisierung und Messung (PIAP) arbeitet an einem Exoskelett, das die funktionelle Fern-Physiotherapie zu Hause unterstützen, die Sicherheit der Patienten gewährleisten und eine Verbesserung der Patientenbewegungen mit möglichst wenig fachlicher Aufsicht ermöglichen soll.

Das Projekt sieht den Einsatz von Elementen der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens vor. Die von den Forschern des Łukasiewicz-PIAP verwendeten Netzwerke sollen Bewegungsmuster und die damit verbundenen anatomischen und funktionellen Kompensationen erlernen, so dass der Physiotherapeut die Bewegung selbst einleiten kann, indem er die Gliedmaßen des Patienten zieht, wie es bei der herkömmlichen manuellen Therapie geschieht. Dadurch kann das System diese Bewegungen verfolgen und eventuelle Fehler erkennen.

„Wir haben lernende Steuerungsalgorithmen verwendet. Diese erweitern die einfachen, vom Rehabilitierten eingeführten Trainingsbewegungen, indem sie die anatomische und funktionelle Korrektheit der Wiederholungen des Patienten analysieren. So können Fortschritte oder Fehler laufend überwacht und korrigiert werden, ohne dass ein Physiotherapeut hinzugezogen werden muss”, erklärt Piotr Falkowski.

 


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